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Hochzeitsbräuche weltweit

Rund um den Globus geben sich jährlich viele Tausend Brautpaare das Ja-Wort und bekennen sich ihrer Liebe zueinander. Doch wie die Zeremonie rund um die Hochzeit stattfindet und welche Bräuche dabei zelebriert werden, unterscheidet sich stark von der Herkunft von Braut und Bräutigam. Heute möchten wir unser Augenmerk auf die verschiedenen Hochzeitsbräuche weltweit richten und schauen, welche Rituale auf den Kontinenten Braut und Bräutigam in den Hafen der Ehe begleiten.

Hochzeitsrituale in Brasilien

Die Brasilianer sind für ihr feuriges Temperament und das ausgelassene Feiern bekannt. Einer der wohl lustigsten Hochzeitsbräuche weltweit wird in Brasilien traditionell gepflegt. Beim Junggesellinnenabschied ‘Chá de panela’ bringen die Freundinnen gut eingepackte Brautgeschenke mit. Doch so einfach auspacken darf die Braut ihre Geschenke nicht. Sie muss nämlich anhand der Geschenkverpackung erraten, welche Hochzeitsgeschenke sie von den Braut-Freundinnen bekommt. Pro Geschenk hat sie dafür 3 Versuche frei. Liegt sie dreimal daneben, muss sie ein Kleidungsstück ablegen. Pikant, pikant! Obwohl jede Braut dick vermummt zur Party kommt, besorgen die Freundinnen vorsorglich eine Schärpe mit der Aufschrift “Gut, dass du morgen heiratest!”. Denn diese Schärpe wird der Braut umgehängt, wenn sie beim Geschenke-Erraten kein glückliches Händchen beweisen konnte und all ihre Kleider ablegen musste. Die Freundinnen feiern die Braut im Evakostüm - nur bekleidet mit der Schärpe.Die Trauung findet traditionsgemäß am nächsten Nachmittag statt. So hat die Braut mit ihren Freundinnen Zeit, sich vom feucht-fröhlichen Junggesellinnenabschied zu erholen, denn in der geselligen Damenrunde fließt reichlich Schnaps. Die Ankleide von Brautkleid, Brautschmuck und anderen Accessoires findet ebenfalls im Kreis der Freundinnen statt. Ein brasilianischer Hochzeitsbrauch verbietet es, dass die Familienangehörigen die Braut vor der Trauung sehen dürfen. Traditionell schlemmen die Hochzeitsgäste Truthahn, der bei vielen Hochzeiten die Hauptspeise des Hochzeitsmenüs darstellt.

Heiraten auf Japanisch

Auf japanischen Hochzeiten geht es sehr feudal zu und die Japaner lassen es richtig krachen. Generell sind den Japanern kulturelle Bräuche heilig und in Japan legt man größten Wert auf die Einhaltung freundlicher Gesten. Vor der Eheschließung gehört es zum guten Ton, dass der zukünftige Ehemann sich von seiner spendablen Seite zeigt. Er wendet etwa drei Monatsgehälter für Verlobungsgeschenke auf. Sehr großzügig werden die zukünftigen Schwiegereltern und die Verlobte beschenkt. Kleinere Geschenke werden auch an Bekannte und Nachbarn überreicht, die nicht zur Hochzeit geladen werden. Mit persönlichen Geschenken bedankt sich der Bräutigam nach der Zeremonie bei seinen Hochzeitsgästen.Die Trauzeremonie findet im engsten Familienkreis statt. Nach einer spirituellen Reinigung und der Segnung durch einen Shinto-Priester, schwört der Ehemann seiner Ehefrau einen Treue-Eid und verspricht, ein liebevoller und fürsorglicher Mann zu sein. Zum Abschluss der priesterlichen Eheschließung trinkt das frisch vermählte Paar geweihten Sake Reiswein aus Schälchen.Einem traditionellen Hochzeitsbrauch zufolge trägt die japanische Braut während der Hochzeit drei verschiedene Brautkleider. Bei der Zeremonie selbst legt sie ein weißes Hochzeitsgewand aus Seidenhaube, Kimono, langem Kleid, Tabi-Socken sowie Sandalen an. Nach der Trauung wechselt sie ihre Garderobe und trägt für die Feier mit den Gästen entweder ein weißes Brautkleid oder einen Kimono. Während der frisch vermählte Ehemann weiter mit den Hochzeitsgästen feiert, schlüpft die Braut abermals in ein anderes Braut-Outfit. Entweder mit einem bunten Abendkleid oder Kimono bekleidet feiert sie bis zum Ende des Fests. Ein besonders originelles Hochzeitsritual in Japan ist das Basteln der Hochzeitstorte. Natürlich gibt es für das Brautpaar und seine Gäste auch eine essbare Torte. Doch auf keiner Hochzeit darf die aus Pappmaché gebastelte Tortenattrappe fehlen, aus der ein prächtiges Feuerwerk schießt.

Hochzeitsbräuche in Afrika

Die Kultur Afrikas unterscheidet sich in vielen Bereichen von europäischen Gepflogenheiten. Dies gilt auch bei den Hochzeitsritualen und diese zeigen, wie Hochzeitsbräuche weltweit sich unterscheiden. In Afrika variieren die Hochzeitsriten sehr stark nach Region und Stammesherkunft. In vielen Stämmen ist es üblich, dass ein afrikanischer Mann mit mehreren Frauen verheiratet ist und Kinder bekommt. Die Rechte der Frauen Afrikas sind äußerst beschränkt, daher haben sie kein Mitspracherecht, wenn es um die Wahl des Bräutigams geht. Sogar sehr junge Mädchen werden in Afrika verheiratet. Im Stamme der Massai ist es Aufgabe des Brautvaters, Kopf und Brust der Braut mit Milch zu bespucken, sie zu segnen und ihr viele Kinder zu wünschen. Die Braut läuft zur Hütte oder dem Dorf ihres Bräutigams, wo sie zunächst zur Prüfung ihrer Ehetauglichkeit mit Kuhdung beschmiert, beschimpft und beleidigt wird. Erst, wenn die Bräutigamfamilie anschließend der Braut großzügige Gaben überreicht, tritt sie in die Hütte ihrer Schwiegermutter ein. Das Hochzeitsfest in prachtvollem farbigen Festgewand kann beginnen. Nach der Hochzeit bewohnt jede Frau mit ihren Kindern ein eigenes Haus, wo sie auf Wunsch ihres Ehemannes auch männliche Gäste zum Übernachten empfangen und ihnen zu Dienste sein muss.Wie die Hochzeitsbräuche weltweit unterscheiden sich aber auch afrikanische Hochzeitsbrauchtümer je nach Region und Stamm. Im Stamme der Swahili heiratet die Braut die gesamte Familie des Bräutigams, die vollzählig bei der frisch vermählten Frau einzieht. Bevor die feierliche Hochzeitszeremonie stattfindet, wird die zukünftige Ehefrau enthaart, massiert, beduftet und mit aufwendigen Henna-Malereien geschmückt. Eine ‘Somo’ bereitet die Braut auf die Ehe und die ehelichen Pflichten vor, damit sie ihrem Gatten eine gute Ehefrau sein wird.

So heiraten Paare Down Under

Australische Hochzeitsbräuche ähneln sehr stark den Hochzeitsgepflogenheiten in Amerika. So gibt es in Down Under den ‘Best Man’. Meist ist dies der beste Freund des zukünftigen Ehemannes. Er ist, vergleichbar wie in Deutschland der Trauzeuge, dafür zuständig, dem Hochzeitspaar bei der Organisation zu helfen. Er sorgt außerdem dafür, dass der Bräutigam pünktlich zur Trauung erscheint und die Hochzeitsringe nicht vergessen werden. Doch ein australisches Brauchtum ist weniger bekannt. Traditionell fangen Verlobte in der Osterzeit fließendes Wasser in einem kleinen Behälter auf, um es bis zur Trauung aufzubewahren. In Australien gilt während der Osterzeit fließendes Wasser als gesegnet und soll darum Brautpaaren besonderes Eheglück verleihen, wenn sie sich am Hochzeitstag mit dem Osterwasser beträufeln. Besonders spannend ist natürlich der Blick auf die Hochzeitsbräuche der Einheimischen. Bei den Aborigines wird einer alten Tradition nach das Volk in zwei Gruppen aufgeteilt - die sogenannten ‘Moieties’. Diese werden nochmals in 4 bis 8 ‘Skin Groups’ unterteilt. Die Ehe von Männern und Frauen innerhalb der gleichen Moietie ist verboten. Große Altersunterschiede bei den Partnern sind nicht selten. Die Aborigines sind jedoch sehr tolerant, wenn sich eine junge Frau neben ihrem deutlich älteren Ehemann noch einen jungen Geliebten hält. Die Trauung wird meist von einem Schamanen oder Stammesältesten geführt. Die ausgelassene Feier findet am Feuer bei Tanz und Musik statt.Ob es sich um eine moderne australische Hochzeit handelt oder um eine Trauzeremonie der Aborigines - jede australische Hochzeit ist ein tolles Fest, das nicht zuletzt durch die atemberaubende Naturkulisse eines der eindrucksvollsten Länder geprägt ist. Den Abend vor der Trauung bezeichnet man in Australien entweder als ‘hens night’ oder als ‘bugs night’. Bei der Hennennacht entführen die Freundinnen die Braut; bei der Käfernacht ziehen die Kumpels mit dem Bräutigam um die Häuser. Ebenfalls ein witziges Brauchtum: Die Haustür der Braut wird verbarrikadiert oder zugenagelt. 

Schwedische Hochzeitstraditionen

In Schweden heiraten die meisten Paare erst, nachdem sie sich gegenseitig in wilder Ehe auf den Prüfstand gestellt haben. In die Hochzeitskleidung des Brautpaares wird ein Kräuterduftsäckchen eingenäht, das dem Paar Glück schenken soll. Bevor die Braut in die Hochzeitsschuhe steigt, legt der Brautvater in den rechten Brautschuh eine Goldmünze. Die Brautmutter gibt in den linken Schuh eine Silbermünze. Mit diesem schönen Hochzeitsbrauch sorgen die Brauteltern für eine glückliche Ehe. Zur schwedischen Hochzeit gehört auch ein unangenehm riechender Brautstrauß, um Trolle zu vertreiben. Ein weiteres traditionell-nordisches Ritual ist der Blumenkranz, den die Braut auf dem Kopf trägt. Bei der Hochzeitsfeier tanzen die Männer wild um die frisch verheiratete Frau herum, bis der Brautkranz zu Boden fällt und aufbricht - dies beschert ebenfalls Glück. In Schweden tischt man am Hochzeitsbuffet Hering und Köttbullar auf. Dabei darf süße Preiselbeermarmelade nicht fehlen. Wie in den meisten Ländern weltweit werden im festlichen Teil der Hochzeit viele Reden gehalten und bei Trinksprüchen die Gläser auf das junge Paar gehoben. Ist die Braut besonders stolz auf ihren gut aussehenden Ehemann, verlässt sie den Raum, damit alle weiblichen Hochzeitsgäste den frischgebackenen Ehemann einmal küssen dürfen, bevor er danach nur noch ihr gehört.

 

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