Der Brautstrauß – Bedeutung, Tradition & moderner Ablauf
Der Brautstrauß ist eines der symbolträchtigsten Elemente einer Hochzeit. Traditionell wird er vom Bräutigam ausgewählt und bezahlt, wobei die Braut heute meist Hinweise zu Blumenart, Farben und Stil gibt. Der Strauß begleitet die Braut durch die Trauung und ist ein zentrales Accessoire für Fotos und Erinnerungen.
Der Brautstrauß als Hochzeitsbrauch
Der bekannteste Brauch rund um den Brautstrauß ist das Brautstraußwerfen. Dabei versammeln sich meist gegen Mitternacht alle unverheirateten Frauen hinter der Braut. Diese wirft den Strauß rückwärts über die Schulter in die Menge. Der Überlieferung nach soll diejenige, die den Strauß fängt, die nächste Braut sein.
Der Wurfstrauß – die moderne Lösung
Viele Bräute möchten ihren originalen Brautstrauß als Erinnerung behalten oder später trocknen lassen. Deshalb ist der sogenannte Wurfstrauß heute sehr beliebt. Dabei handelt es sich um ein Duplikat oder eine kleinere, stabil gebundene Variante des Originalstraußes, die speziell für das Werfen angefertigt wird.
Ein Wurfstrauß ist leichter, robuster und lässt sich besser werfen – ohne dass der eigentliche Brautstrauß beschädigt wird. Die Fängerin darf den Wurfstrauß behalten, während der Originalstrauß der Braut als Andenken erhalten bleibt.
Praktischer Tipp für die Planung
Wenn das Brautpaar direkt nach der Hochzeit in die Flitterwochen reist, kann der Brautstrauß auch bereits vor der Abfahrt oder am frühen Abend geworfen werden. So bleibt genug Zeit für Fotos, und der Brauch geht nicht im späteren Trubel unter.
Passend zum Brautstrauß empfehlen sich elegante Brautaccessoires, die den Look harmonisch abrunden und auf Fotos ein stimmiges Gesamtbild ergeben.
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