Der Polterabend – Bedeutung, Ursprung und heutige Tradition
Der Polterabend ist ein traditioneller Hochzeitsbrauch, bei dem das Brautpaar gemeinsam mit Freunden, Nachbarn und Familie den Abschied vom unverheirateten Leben feiert. Er findet in der Regel einige Tage oder Wochen vor der Hochzeit statt und gilt als lockerer, ungezwungener Auftakt in die Ehe.
Woher stammt der Polterabend?
Der Name „Polterabend“ leitet sich vom Wort poltern ab – denn an diesem Abend wird bewusst Porzellan zerschlagen. Nach altem Volksglauben soll der dabei entstehende Lärm böse Geister vertreiben und dem Brautpaar Glück für die gemeinsame Zukunft bringen.
Wichtig dabei: Glas und Spiegel dürfen nicht zerschlagen werden. Sie gelten als Unglücksbringer und sind deshalb vom Poltern ausdrücklich ausgeschlossen.
Gemeinsam Scherben beseitigen – Symbol für die Ehe
Nach dem Poltern räumen Braut und Bräutigam die Scherben gemeinsam auf. Dieses Ritual steht sinnbildlich für das spätere Eheleben: Probleme werden zusammen bewältigt, Verantwortung wird geteilt und nur als Team kommt man voran.
Gerade dieser Moment macht den Polterabend für viele Paare besonders wertvoll, denn er verbindet Geselligkeit mit einer tiefen symbolischen Bedeutung.
Der Polterabend heute
In der heutigen Zeit wird der Polterabend meist ungezwungen gefeiert. Es gibt einfache Speisen, Getränke und viel Raum für Gespräche. Im Mittelpunkt stehen weniger Programmpunkte als vielmehr das gemeinsame Zusammensein.
Ob traditionell mit viel Porzellan oder modern in kleiner Runde – der Polterabend ist ein Brauch, der Gemeinschaft schafft und das Brautpaar auf seinem Weg in die Ehe begleitet.
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